Sinus Zentrum

Sinus Zentrum 2019-12-15T19:45:17+00:00
Tinnitus behandeln in München - Dr. Schuster

Sinus Zentrum München

Seit  über 30 Jahren behandele ich Patienten , die an chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen leiden. Eines ist ihnen allen gemein: 10-15 Jahre benötigen alle bevor sie sich überwinden können einem operativen Eingriff zu unterziehen. 10-15 Jahren ,die geprägt sind von erheblichen Einschränkungen der Lebensqualität, chronische Kopfschmerzen, Entzündungen, die sich über Wochen ziehen, Abgeschlagenheit, Müdigkeit usw.

Warum ist das so?  

Ganz einfach : die Angst vor dem Eingriff überlagert alles andere. Dass eine solche Angst entstehen konnte ,liegt im wesentlichen an einem leider noch weit verbreiteten antiquierten Behandlungskonzept, das  überspitzt formuliert nach wie vor aus  einer eher maximal invasiven Chirurgie in Kombination mit den genau so gefürchteten wie unnötigen Nasentamponaden besteht. 

Ich möchte Ihnen dazu eine Alternative anbieten, die Ihnen  ihre Leistungsfähigkeit wieder gibt mit einem modernen Behandlungskonzept, dass alle Möglichkeiten der minimal-invasiven Medizin ausschöpft.  Nach wie vor ist dies keine Wellness Behandlung aber Sie werden in der Abwägung von für und wieder feststellen , daß Sie mit  einem geringem und akzeptablen  Einsatz an Unannehmlichkeiten zu Ihrem Ziel kommen werden.

Was unterscheidet uns von anderen Kliniken  und Zentren, die sich gleichfalls mit dieser Problematik beschäftigen ?

Wir haben ein 8 stufiges  Konzept entwickelt, dass wir- teilweise modifiziert , je nach Befund- anwenden. Diese Konzept richtet sich an alle Patienten mit einer chronischen Sinusitis oder Polyposis, die keine Linderung durch konservative Maßnahmen erfahren konnten. Wir bitten um Verständnis, daß wir aus Kapazitätsgründen keine konservative Behandlung der chronischen Sinusitis übernehmen können. Wir haben uns ausschließlich auf die minimal- invasive Behandlung der chronischen Sinusitis und/oder der Polyposis nasi spezialisiert.

1. Digitale Volumentomografie (DVT)

Mit unserem digitalen Volumentomogramm (DVT) von  können wir eine millimetergenaue Topodiagnostik der area of interest ereichen mit einer Strahlenbelastung, die mehr als 10mal geringer ist als durch ein herkömmliche CT.

Gleichzeitig werden uns mit dieser  Untersuchung die Daten geliefert, die wir für die

2. Intraoperative Navigation

benötigen. Dadurch könne wir real time während des Eingriffs die radiologische Situation mit der klinischen abgleichen.

3. Ballonsinuplasty

Im Jahre 2004 wurde in Chikago im Rahmen des Sinus forums erstmals  das Prinzip der Ballonsinuplasty vorgestellt und die Anwender trainiert. Mit einigen wenigen Kollegen aus Deutschland hatte ich die Gelegenheit dort teilzunehmen. Seit dieser Zeit ist die Ballonsinuplasty integraler Bestandteil meines Behandlungskonzeptes. Die Technik hat sich in den letzten 15 Jahren verbessert, das Prinzip ist das Gleiche geblieben: die Drainage der Stirnhöhle ausschließlich mit Hilfe eines aufblasbaren Ballons ohne Schädigung der empfindlichen Schleimhaut- keine Zangen , keine Messer hier.

In den USA ist dies längst state of the art, nicht so bei uns. Akademische Eitelkeiten haben verhindert , dass diese großartige Technik im deutschsprachigen Raum  Fuß gefasst hat. So sind es nach wie vor nur vereinzelte  Operateure , die sich mit der Ballonsinuplasty beschäftigen und sie anwenden .

4. Hybrideingriff

Die chronische Sinusitis ist gekennzeichnet durch krankhafte Verdickung der Schleimhaut, die zu einer Minderbelüftung des Nasennebenhöhlensystems führt und somit zu einem idealen Nährboden viraler und bakterieller Infektionen. Vereinzelt Muss hier die Ballonsinuplasty mit einer minimal-invasiven endoskopischen Nasennebenhöhlechirurgie kombiniert werden ,um den Block, der sich unterhalb des Stirnhöhleneingangs befindet aufzulösen.

5. Radiofrequenztechnik, Shaver

Besonders bei Polyposis hat sich der Einsatz der sehr schonenden Radiofrequenztechnik und/oder des Shavers bewährt.

6. Autologes conditioniertes Plasma (ACP)

Aus Eigenblut gewonnenes autologes conditioniertes Plasma wird schon lange in der Orthopädie zur Regeneration von Gelenkschäden genutzt. Wir nutzen diese Technik  nach Drainage der Stirnhöhle mit der Ballonsinuplasty , um mit Hilfe der im Plasma vorhandenen Wachstumsfaktoren die Schleimhaut zu regenerieren. Diese Procedere wird einmal während des Eingriffs und einmal nach dem Eingriff  im Rahmen der postoperativen  Nasennebenhöhlepflege durchgeführt.

7. Postoperative Nachbehandlung

Ein wesentlicher Faktor ,der zum Erfolg der Therapie beiträgt , ist die postoperative Nachbehandlung.  Diese erfolgt in der ersten Woche täglich und nimmt etwa 20 Minuten in Anspruch  Es ist zu empfehlen , auch wenn Sie von   außerhalb kommen, dieses Angebot unserer Praxis wahrzunehmen. 

8. Keine Tamponaden

Wir verwenden keine Nasentamponaden, die gezogen werden müssen. Mit der Ballonsinuplasty und der minimal invasiven Technik in Kombination der Radiofrequenztechnik kann auf die Tamponierung verzichtet werden. 

Alle Eingriffe können ambulant oder stationär durchgeführt.